DEA 100 / 150

Maischablassbrennerei DEA 150 (Füllvolumen ca. 138 Liter). Die größte Brennerei die Jessernigg fertigt!
Der Kupfer Brennhut ist mit einem Schauglas zum Beobachten der Maische ausgestattet.
Der Nirosta Wasserbadmantel ist mit 30 mm starker Steinwolle isoliert. Während des Brennens kann man ohne Schutzausrüstung die Abdeckung der Isolierung berühren, weil diese nicht mehr heiß wird.
Der Ofen, aus poliertem Nirosta, ist mit feuerfestem Beton isoliert und seitlich doppelwandig. Daher gibt auch der Ofen nach außen wenig Wärme ab. Die Brennanlage arbeitet also mit hoher Energie Effizienz.
Egal mit welcher Methode die Brennerei beheizt wird, es sind immer die mechanischen Anzeigen für Temperatur und Druck sowie die Sicherheitsventile (Überdruck und Vakuum) montiert.
Maischablassbrennerei DEA 100 (Füllvolumen ca. 88 Liter). Diese Brennerei ist baugleich zur DEA 150. Einzig und allein der Oberteil der Maischepfanne ist nicht ganz so hoch. Alle Teile die mit Wasser, Feuer oder Destillat in Berührung kommen sind aus Nirosta gefertigt. Alle Teile die mit Maische in Berührung kommen sind aus hochwertigem Kupfer. Der hochglanzpolierte Brennhut ist mit dem Nirosta Übersteigrohr über immer dichtende Messing Konusse verbunden. Dichtungsringe werden also nie mehr benötigt. Die Brennanlage wird entweder mit Holz, Gas oder Strom befeuert bzw. beheizt. Die Maischepfanne ist aus 3 mm starkem Kupfer gefertigt. Die besondere Form (75 cm Durchmesser aber nur noch ca. 25 cm Füllhöhe) erinnert an eine Pfanne und nicht wie früher an eine Brennblase. Die Pfannenform ermöglicht eine schnelle und gleichmäßige Erwärmung der Maische. Die dadurch entstehende große Verdampfungsoberfläche sorgt für eine optimale Ausbeute der Maische.

Diese Konstruktion ersetzt die Funktion eines mechanischen Rührwerks und ist daher absolut wartungsfrei.
Die geniale Maischepfanne ist mit einem Messingring mit dem Nirosta Wasserbadmantel verschraubt.

Die Maische, die sich während des Brennvorgangs im Ablassrohr befindet, wird selbstverständlich mit gebrannt, so dass keine Verluste entstehen.
Durch den groß dimensionierter 3“ Ablasskugelhahn fließt die ausgebrannte Maische schnell aus der Maischepfanne. Erst wenn der Innenraum leer ist, wird der Brennhut abgenommen. Somit steht der Anwender immer vor einer leeren Anlage sobald der Brennhut abgenommen ist.

Kein Dampfen, kein Spritzen und keine offene Feuerstelle - sauberes und vor allem sicheres Arbeiten ist garantiert!
Optional und Genial: Die elektrische Variante der DEA 100/150.

Die Maschine wird nicht nur elektrisch beheizt, sondern die Leistung wird auch noch elektronisch reguliert. In einer Siemens Logo werden über einen Wasserstandsensor, einen Drucksensor und einen Temperatursensor permanent verschiedene Werte übermittelt. In Abhängigkeit dieser Werte wird die Heizleistung automatisch gesteuert, damit immer die optimale Leistung (Brenngeschwindigkeit zu Stromverbrauch) gewährleistet ist.

Es gibt nur noch einen elektrischen Leistungsregler (0-100%). Je mehr Leistung zur Verfügung steht, umso schneller ist der Destillationsprozess. Daher wird der Regler im Volksmund auch liebevoll Geschwindigkeitsregler genannt.
Sollte allerdings die zugeführte Leistung zu hoch sein, mit der Folge das der Druck im Wasserbadmantel steigt, regelt die Elektronik automatisch die Leistung zurück, egal in welcher Stellung der „Geschwindigkeitsregler“ sich befindet. Es werden also nie mehr als 0,4 bar Druck entstehen.

Sollte aus irgendeinem Grund dennoch mehr als 0,4 bar Druck im Wasserbadmantel entstehen, öffnet bei 0,6 bar das mechanische Überdruckventil (uns ist kein Fall bekannt, bei dem das jemals eingetreten wäre)! Da also die gesamte Leistungsregulierung vollautomatisch funktioniert und da es außer dem „Geschwindigkeitsregler“ keine Möglichkeit gibt irgendetwas einzustellen, ist das Schnapsbrennen kinderleicht und voll automatisch geworden.
Neben dem Komfort ist das Wichtigste die Sicherheit!
Alkohol und Feuer ist bekanntlich nicht die beste Kombination. Es gibt kein Feuer mehr! Es kann keinen Überdruck mehr geben! Die Brennanlage ist nicht mehr standortgebunden!
Wählen Sie zwischen 10 KW Leistung (1 Heizstab) mit 16 Ampere, 400 Volt (kleine Starkstromdose) oder 20 KW Leistung (2 Heizstäbe) mit 32 Ampere, 400 Volt (große Starkstromdose). Der Preis ist gleich. Der Stromverbrauch ist gleich (etwa 4 KW/Stunde entspricht je nach Stromtarif ca. 60 cent/Stunde). Natürlich heizt die 20 KW Variante schneller auf. Prinzipiell arbeiten die elektrischen Brennanlagen viel schneller und Energieeffizienter als alle anderen Anlagen. Erstens weil es keine Übertragungsverluste gibt (die Hitze entsteht direkt im Wasserbad) und zweitens weil durch ein „Lagerfeuer“ niemals eine Leistung von 20 KW erreicht werden kann.

Der größte Vorteil neben der Sicherheit ist daher die Fähigkeit der perfekten und konstanten Geschwindigkeitsregulierung!